Künstlergräber

In dieser Reihe der 8. Urnenabteilung befinden sich die Grabstätten einiger bedeutender Künstler und Kulturschaffenden.

Auf der Nordseite der Reihe sind beigesetzt:

Der Redakteur Konrad Schmidt (Bruder von Käthe Kollwitz) und seine Frau Anna, der AEG-Direktor und Komponist Georg Stern sowie der Arzt Karl Kollwitz und seine Ehefrau, die Malerin, Graphikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz, geb. Schmidt. Das Bronzerelief für das Familiengrabmal wurde 1936 von Käthe Kollwitz geschaffen, inspiriert von dem Goethewort „Ruht im Frieden seiner Hände“.

Der Maler Otto Nagel und seine Ehefrau Walli Nagel, am Grabmal jeweils der eigene Namenszug in Bronze, gestaltet von dem Bildhauer Gerhard Thieme.

Die Bildhauerin Jenny Mucchi-Wiegmann und ihr Gatte, der Architekt, Ingenieur, Designer und Maler Gabriele Mucchi.

Der Schriftsteller Paul Wiens, das Grabmal gestaltet von Wieland Förster.

Der Schauspieler Norbert Christian, Mitglied des Berliner Ensembles.

Der Schriftsteller und Gerichtsreporter Rudolf Hirsch.

Der Karikaturist Louis Rauwolf.

Der Schriftsteller Ludwig Renn und seine Freunde Max Hunger und Hans Pierschel.

 

Auf der Südseite der Reihe sind beigesetzt:

Der Landschaftsarchitekt Reinhold Lingner, der zu den großen Persönlichkeiten der Gartenarchitektur in der DDR gehörte und an der Gestaltung der 1951 eingeweihten Gedenkstätte der Sozialisten mitwirkte, und seine Ehefrau Alice Lingner.

Der Maler und Graphiker Leo Haas.

Der Regisseur Paul H. Freyer.

Der Kinderbuchautor Gerhard Hardel.

Die TV-Dramaturgin Eva Görsch.

Der Schriftsteller Hansgeorg Stengel.

Der Schriftsteller Eduard Klein.

Der Regisseur Janos Veiczi.

Der stellvertretende Intendant des Deutschen Theaters Walter Kohls.

Der Schriftsteller Herbert Nachbar.

Der Jugendbuchautor Hans Weber.

Der langjährige Intendant des Friedrichstadtpalasts Wolfgang E. Struck.

Die Schriftstellerin Irmtraud Morgner.

Käthe Kollwitz (Foto: Landesarchiv Berlin) u. Otto Nagel


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